Hola, que tal? Unsere Schüler des BK Fremdsprachen reisten nach Sevilla und kamen mit vielen Eindrücken zurück:

100.000 Schritte in Sevilla – eine Jugendbegegnung!

9 Schülerinnen und Schüler des kaufmännischen Berufskollegs Fremdsprachen der IB Schulen Eislingen und ihre 2 Lehrerinnen, starteten Mitte Oktober zu einer 8-tägigen Reise in die Hauptstadt von Andalusien.

Nach intensiven Bemühungen war es im Vorfeld der Schulleitung gelungen, Schüler einer spanischen Schule für diese Jugendbegegnung zu finden um internationale Lernerfahrung zu sammeln, Vorurteile abzubauen und Handlungskompetenzen zu erwerben.

„So viel gelaufen bin ich schon seit Jahren nicht mehr, das war das reinste Sportprogramm“ sagte eine der mitgereisten Schülerinnen. Kein Wunder – in Sevilla gab es sehr viel zu sehen und die spanischen und deutschen Schüler haben sich alle gemeinsam, unter der Leitung der spanischen Geschichtslehrerin auf geschichtliche Spuren begeben. Da waren viele Kirchen auf dem Besichtigungsprogramm, um ein Verständnis für die gemeinsame Vergangenheit der Araber, Juden und Christen zu bekommen. Aber auch wunderschöne Parks und das Gelände der Weltausstellung von 1929 mit den verschiedenen Pavillons, begeisterten sowohl die deutschen als auch die spanischen Schüler.

Am Wochenende sorgte dann ein Ausflug nach Cadiz für ein weiteres Highlight. Cadiz liegt am Atlantik und verfügt über eine wunderschöne Altstadt und einen tollen Stadtstrand und die Schüler haben die Gelegenheit genutzt, sich bei wunderschönem Wetter in die Wellen zu stürzen.

„Die Menschen sind alle so freundlich und gar nicht aggressiv wie bei uns!“ Dies meinte eine andere Schülerin. „ Ich finde es sehr interessant die Schule in Spanien kennenzulernen, viele Schüler tragen eine Schuluniform und das Schulgelände ist abgeschlossen“.

Ja es gibt viele kleine Unterschiede bei den Essgewohnheiten und dem Lebensstil – aber ein gemeinsames Hobby haben alle Schülerinnen und Schüler: „Escuchar musica“. Diese Erkenntnis haben sie bei den Vorstellungsrunden im Unterricht und im persönlichen Austausch, gewonnen.

Nicht ganz so einfach war die Unterhaltung, denn ein Jahr Spanischunterricht auf Seiten der deutschen Schüler und ebenso wenig Deutschunterricht auf Seiten der spanischen Schüler ermöglichte keine problemlose Konversation – da wurde dann doch die englische Sprache oder Hände und Füße zur Verständigung unterstützend eingesetzt.

„Diese Reise würde ich sofort wiedermachen“ – das war der einstimmige Tenor der gesamten Gruppe, hoffentlich kann die nächste Klasse des kaufmännischen Berufskollegs Fremdsprachen im nächsten Jahr auch so eine eindrucksvolle Reise in den Süden Europas unternehmen.

S. Windisch